Ich sage es meinen Klienten direkt: Die Waage lügt nicht — aber sie erzählt dir nur einen Bruchteil der Wahrheit. Wer wirklich wissen will, wie es um seinen Körper steht, braucht die InBody-Analyse. Hier erkläre ich dir, warum.
Was mich an der Waage stört — und warum ich sie trotzdem nutze
Wenn jemand zu mir kommt und sagt „Ich will abnehmen“, frage ich immer nach: Was genau willst du loswerden? Denn es gibt einen großen Unterschied zwischen Fett verlieren und Gewicht verlieren. Und dieser Unterschied entscheidet darüber, ob ein Training wirklich etwas bringt oder ob man sich nur einredet, auf dem richtigen Weg zu sein.
Ich habe in über zehn Jahren Coaching Menschen gesehen, die auf der Waage weniger gewogen haben — und trotzdem schlechter dran waren als vorher. Muskeln abgebaut, Fett behalten, Stoffwechsel verlangsamt. Das ist das klassische Diät-Dilemma. Die Waage hat es nicht erkannt. Die InBody-Analyse schon.
Was die InBody-Körperanalyse misst und warum das wichtig ist
Das Gerät schickt einen nicht spürbaren, schwachen elektrischen Strom durch den Körper. Muskeln, Fett und Wasser leiten diesen Strom unterschiedlich — und genau aus diesem Unterschied berechnet die InBody folgende Werte:
- Skelettmuskelmasse — wie viel aktive Muskelmasse du tatsächlich hast
- Körperfettmasse — in Kilo und als Prozentwert, nicht geschätzt
- Viszerales Fett — das gefährliche Organfett, das man von außen nicht sieht
- Grundumsatz — was dein Körper täglich verbraucht, bevor du einen Schritt machst
- Segmentale Auswertung — Muskelmasse und Fett getrennt für beide Arme, beide Beine und den Rumpf
- Wasseranteil — für Regeneration und Entzündungsmarker relevant
Das läuft in rund 60 Sekunden. Was danach folgt, ist die Auswertung — und die zeigt mir, wo bei dir wirklich der Hebel liegt.
Warum BMI nichts taugt — und trotzdem überall verwendet wird
Der BMI ist einfach zu berechnen, deshalb ist er verbreitet. Aber er ignoriert vollständig, ob dein Körpergewicht aus Muskeln oder Fett besteht. Ein 55-jähriger, der regelmäßig Krafttraining macht, kann laut BMI „übergewichtig“ sein. Jemand mit wenig Muskeln und viel Bauchfett gilt vielleicht als „normalgewichtig“. Damit trifft der BMI bei den meisten Menschen, mit denen ich arbeite, einfach nicht zu.
Die InBody-Analyse schaut hinter diese Zahl. Sie sagt nicht, ob jemand auf einem Papier normal oder übergewichtig ist. Sie sagt, was wirklich im Körper los ist.
Was mich bei der segmentalen Auswertung jedes Mal überrascht
Viele meiner Klienten kommen mit der Überzeugung, sie trainieren ausgewogen. Und dann zeigt die segmentale Auswertung: links deutlich schwächer als rechts, Beine unterversorgt, Rumpf instabil. Nicht weil sie schlecht trainieren — sondern weil ohne Messung eben niemand weiß, was tatsächlich passiert.
Diese Dysbalancen sind oft der Ursprung von Rückenschmerzen, Knieproblemen und Trainingsplateaus. Mit der InBody sehe ich es, kann den Plan anpassen — und nach 12 Wochen sehen wir beide in der Re-Messung, was sich verändert hat.
Wie ich die InBody bei meiner Arbeit einsetze
Jeder Klient, der mit mir arbeitet, startet mit einer Messrunde. InBody plus Atemgasanalyse. Damit wissen wir nach 90 Minuten, wo der Körper gerade steht — nicht wo er laut Waage oder Gefühl steht, sondern wo er wirklich steht. Das ist die Basis für alles, was danach kommt.
Und alle 8 bis 12 Wochen messen wir nach. Nicht aus Kontrolle, sondern weil messbare Fortschritte das Beste sind, was man einem Menschen zeigen kann. Es macht den Unterschied zwischen „ich glaube, es wirkt“ und „ich sehe, dass es wirkt“.
Du kannst die InBody-Analyse auch einzeln buchen — ohne Personal Training, ohne weitere Verpflichtungen. Als erste Bestandsaufnahme, als Ergänzung zu deinem bisherigen Training, oder einfach um zu wissen, wo du gerade stehst.
📊 InBody-Termin anfragen
Ca. 30–45 Minuten inklusive Auswertung und konkreten Empfehlungen. Einzeln buchbar.
Bei mir vor Ort auf Rügen · in Stralsund · bei dir zuhause · in deinem Fitnessstudio
Neueste Kommentare